CHRISTOPH-DORNIER-KLINIK FÜR PSYCHOTHERAPIE
 


CHECKLISTE ZU MISSBRAUCH UND ABHÄNGIGKEIT
CHECKLISTE ZU MISSBRAUCH UND ABHÄNGIGKEIT







Besteht bei mir die Gefahr eines Missbrauchs
oder einer Abhängigkeit?

Testen Sie Ihre Suchtmittelresistenz:  
  Missbrauch:
1. Standen Sie schon mehrmals unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten, während Sie wichtige Dinge zu erledigen hatten, wie
z. B. bei der Arbeit oder versäumten Sie Termine bzw. Verabredungen?
2. Haben Sie Alkohol oder Medikamente wiederholt in Situationen genommen, in denen dies gefährlich war (z. B. Autofahren oder Arbeit an Maschinen)?
3. Kamen Sie jemals wegen Ihres Alkohol- oder Medikamentenkonsums mit dem Gesetz in Konflikt?
4. Bekamen Sie durch den Konsum von Alkohol oder Medikamenten wiederholt Probleme mit anderen Personen, wie z. B. mit Familienmitgliedern, Freunden oder Arbeitskollegen?
 

Wenn Sie mindestens eine der Fragen mit "ja" beantwortet haben, besteht bei Ihnen der Verdacht eines Alkohol- bzw. Medikamentenmissbrauchs. Diese Diagnose kann nur von Fachleuten gesichert werden. Scheuen Sie sich also nicht, einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen, und ihm Ihre Beschwerden zu schildern.

   
  Abhängigkeit:
1. Ist es schon öfter vorgekommen, dass Sie viel mehr Alkohol oder Medikamente zu sich genommen haben, als Sie sich vorgenommen haben?
2. Haben Sie schon mehrfach versucht, ihren Alkohol- oder Medikamentenkonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen, ohne es langfristig zu schaffen?
3. Gab es Zeiten, in denen Sie so oft und so viel Alkohol oder Medikamente genommen haben, dass Sie deswegen nicht mehr arbeiten oder Ihre Zeit mit Hobbies, Ihrer
Familie oder Freunden verbringen konnten?
4. Verursachten der Alkohol bzw. die Medikamente psychische Probleme, wurden Sie z. B. depressiv?
5. Haben Sie bemerkt, dass Sie deutlich mehr Alkohol oder Medikamente einnehmen mussten, um die gleiche Wirkung zu erzielen, wie zu der Zeit, als Sie mit dem Konsum anfingen?
6.

Hatten Sie jemals körperliche oder psychische Entzugserscheinungen, d.h. fühlten Sie sich schlecht, wenn Sie weniger Alkohol getrunken oder Medikamente eingenommen haben oder ganz damit aufgehört haben?

 

Wenn Sie mindestens drei der Fragen mit "ja" beantwortet haben, besteht bei Ihnen die Gefahr einer Alkohol- bzw. Medikamentenabhängigkeit. Diese Diagnose kann nur von Fachleuten gesichert werden. Scheuen Sie sich also nicht, einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen, und ihm Ihre Beschwerden zu schildern.



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